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  <title>den oppfriskende &amp; kriblende opplevelsen</title>
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  <pubDate>Thu, 11 Jan 2007 01:54:09 GMT</pubDate>
  <title>das letzte hier</title>
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  <lj:music>syd barrett - here i go</lj:music>
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  <pubDate>Sun, 31 Dec 2006 22:48:00 GMT</pubDate>
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  <description>der spass da soll ja an der abendkasse 12 euro kosten, und deshalb sitze ich, zögernd, immer noch hier, höre diese fantastischen sachen vom kammerflimmer kollektief, bemerke, wie wund und trocken meine hände sind, trinke bier, und werde den jahreswechsel wohl in meinem zimmerchen überstehen. und später dann dahin gehen, wenn es hoffentlich billiger ist. den ganzen tag schon bin ich so angenehm ausgeglichen betrunken, nicht mittelbar beides zwangsweise in gegenseitiger bedingung.&lt;br /&gt;in leipzig kaufte ich mir eine sehr schön aufgemachte cd von sinebag, ein interessantes live-video &lt;a href=&quot;http://sinebag.de/art/video/sinebag_multirekorder/sinebag_live_multirekorder.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; zu sehen.&lt;br /&gt;mittlerweile habe ich an meinem fernseher den sendersuchdurchlauf gemacht, und .. habe nun also da sender drin. und auf denen fliegt tonnenweise konfetti, &lt;a href=&quot;http://www.theshrine.de/&quot;&gt;gute laune&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.philippe-pasquet.com/peinture/documents/idiotie.jpg&quot;&gt;idiotie&lt;/a&gt; durchs bild. man kann sich ja bei solchen spassmachbarden nie so recht entscheiden, wen man davon am allerdööfsten finden soll, aber jetzt gerade, wo ich ihn da grinsend playbacken sehe, bin ich doch sehr dafür, den hintern vom &lt;a href=&quot;http://www.musikkontakt.de/links/autogramm/gif/auto-andy-borg-2003.jpg&quot;&gt;andy borg&lt;/a&gt; mal ordentlich zu versohlen, den andy borg, der da an dem hintern dran hängt, zur besinnung. der ist ja auch ungaublich kastenkantig irgendwie. aber ich man schaue sich mal &lt;a href=&quot;http://www.ping.be/~vanherre/img25.jpg&quot;&gt;dieses bild&lt;/a&gt; an, meine güte, das geht ja gen sexappeal eines &lt;a href=&quot;http://images.amazon.com/images/P/B00000I7BB.01.LZZZZZZZ.jpg&quot;&gt;marc bolan&lt;/a&gt;, der hat so bisschen dieses spitze an den ..äh.. da wo die lippen zur backe sich zusammenfinden, wie es z.b. auch &lt;a href=&quot;http://et.21cn.com/topic/star/m2topic/The%20Doors/images/Jim%20Morrison.jpg&quot;&gt;jim morisson&lt;/a&gt; hat. ich glaube ich möchte andy borg küssen.&lt;br /&gt;ich schau mir ja eh gern bisschen überbelichtete schwarzweiss(presse)fotos von so alten musik-äääääh....-&lt;i&gt;ikonen&lt;/i&gt; an. &lt;a href=&quot;http://opioids.com/images/velvet-underground.jpg&quot;&gt;the velvet underground&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.sputnikmusic.com/images/bands/889.jpg&quot;&gt;the jesus and mary chain&lt;/a&gt;, und ach, wie sie alle heissen, &lt;a href=&quot;http://i61.photobucket.com/albums/h78/RickyD-DJ/pierce2.jpg&quot;&gt;jeffrey lee pierce&lt;/a&gt;, und so, weisste.&lt;br /&gt;letzteren betreffend, der hat ja mit &quot;from temptation to you&quot; eine der großartigsten balladen der achtziger geschrieben, die ihrem namen auch gerecht wird. heutzutage wird ja vieles, was ruhig und gefällig ist, als ballade abgetan, aber, ich bin da noch nicht firm, man kann das ja, wie im literarischen, dann auch mal versuchen aufs formelle bisschen zurückzuführen, natürlich bitte anders, weil man kann ja mit einem schraubenzieher auch nur bedingt z.b. einen baum fällen, aber dieses ganz große, das pompöse, das scheulos aufdie12-emotionale, so ein reigen an &lt;i&gt;herz und schmerz&lt;/i&gt;, das find ich ja äußerst spannend, da las ich mir das pompöse dann auch gern gefallen. siehe auch: &quot;sometimes it snows in april&quot; von prince. oder, hm, &quot;november rain&quot; von guns n roses, weitere überlegegung jetzt nicht angestellt. ich meine nur, dass sich da so ein anbiederndes klimperding von, was weiss ich, coldplay, whatever, mal bitte ganz schnell verstecken sollte. hinter wem oder was auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;noch 12 minuten, dann geht ein jahr zu ende, in dem ich .. einiges erlebte, vieles aber wieder vergessen habe.&lt;br /&gt;auf hier nimmerwiedersehen.</description>
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  <pubDate>Sun, 31 Dec 2006 17:56:00 GMT</pubDate>
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  <description>so, nun habe ich einen fernseher in greifswald.&lt;br /&gt;beidseitig mit schwerem gepäck, auf der einen den fernseher in riesengroßer ikea-, auf der anderen die reisetasche mit kram und dvdplayer, beladen, setzte ich mich und meine schrundigen käferbeinchen wieder in diesen ort. ich habe jetzt so richtigen homeentertainmentscheiss hier. natürlich nicht sowas mit dolby surround oder ähnlichen spirenzchen, aber ich kann nun gewissermaßen alle tage im bett verbringen. nur für essen gibts noch keine fernbedienung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus lauter ekel vor dieser stadt, ich war ja unterwegs eine ganze woche, und das unterwegssein an sich, ist ja ein ganz fantastisches, ich zögerte das, als ich von leipzig wieder nach berlin kam, noch einige zeit in die länge, und ging chinesisch essen, dussmännisch mich umsehen (ohne einkaufsresultat), und, ach, leipzig war einigermaßen erholsam, ich war nur einen abend wirklich betrunken, nämlich den ersten, an dem ich vor lauter aufgeregtsein, auf der gut einstündigen fahrt dorthin 3 bier trank, und meiner gastgeberin (ihrerseits meine exfreundin) und ihrem zweiten gast (ihrerseits eine frau, sozusagen eine gästin, die ich, dem fahrkartenkontrolleur im zug, auf der rückfahrt, als &quot;dame&quot; vorstellte (&quot;ich fahr bei der dame auf dem ticket mit&quot;)) schon recht angetrunken entgegen, will nicht sagen in die arme, dafür sind wir ja alle bisschen zu sozialbehindert einfach, so kam es dann auch, dass diese tage, die wir aufeinanderhockten, bei aller entspannt-, weil doch ziemlicher vergammeltheit, irgendwann ein bisschen stress für alle drei beteiligten bedeuteten, und es nur richtig und konsequent war, irgendwann den heimweg anzutreten, wie gesagt war ich aber ansonsten dort wenig totaldaneben, was die nüchternheit belangt, und fühlte mich regelrecht ein wenig gut aufgehoben und angenehm fern von diesem greifswald, wo ich vor einer halben stunde, wie gesagt sehr beladen mit gepäck, eintrudelte, und also aus lauter ekel, erstmal mein zimmer durchsaugte, und ein blick in den kühlschrank mir verrät, dass ich mich die nächsten tage von kartoffelpuffer zu ernähren habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hier, darneben diesem ganzen heimkehrwirrwarr, läuft die jeff tweedy dvd, auf meinem neuen dvdplayer (einen &quot;alten&quot; besaß ich nie), und dem alten fernseher meines bruders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nun ist also bald der jahreswechsel.&lt;br /&gt;das jahr 2007 wird für mich mit einem großen grauen starten, ich werde, so fühlt sich das jedenfalls in meinem mund an, mindestens eine wurzelbehandlung über mich ergehen lassen müssen. ich versuche mir einzureden, dass das ja alles gar nicht so schlimm ist, denn eigentlich, betrachtet man es mal so, ist ein zahnarztbesuch ja eine luxuriöse dienstleistung, die da an einem vorgenommen WIRD, soll meinen, dass man ja einfach nur bisschen, paar minuten da herumsitzen muss, und mit kussfrischer sprechluke den ort wieder verlässt, das ist ja eigentlich ganz bezaubernd und die 10 euro durchaus wert. natürlich verdränge ich dabei, dass ich höllische schmerzen erleiden werde, meine finger sich in die kaltgraue kunststofflehne des operationsstuhls vergraben werden, mein kiefer ein einziges verkrampfen sein wird, und ich in hoffnungslose zahnarztfrauaugen schaue, die ich natürlich als omen für den niedergang meiner generalgesundheit auszudeuten verstehe, paranoid zurechtdeutend, wie ich nunmal oft bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist sehr kalt hier, die heizung ist ihres zweckes noch schuldig, und ich glaube es setzen sich schon wieder schimmelsporen in die zimmerecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im zug nach hierher trank ich nun auch schon wieder 3 bier, und werde das gewiss noch irgendwie potenzieren heute nacht. ich bin ja unglaublich müde, ich denk ich geh schlafen, und schauen wann ich aufwache, ich schlief letzte nacht kaum, ich hatte noch wäsche zu waschen, aufzuhängen, und das mit dem schlaf war dann, da ich ja in berlin unterm dach hause, um das es gruselig sehr stark stürmte, das war dann also auch nicht so recht mehr machbar, es war schlichtweg zu laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein unglaublich herrlich musikalisches stück musik hier auch. ich hab die ja immer in die ecke von so blöde angeloungten beatprolls bisschen gesteckt. aber denkste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;manchmal schreck ich hier wie von schluckauf auf, weil die sind ja alle schon schlimm am knallern da draussen.</description>
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  <lj:music>kammerflimmerkollektieffaller</lj:music>
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  <pubDate>Tue, 26 Dec 2006 00:28:23 GMT</pubDate>
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  <description>nunja, was solls, schreib ichs halt lustlos zu grabe, dieses lj hier.&lt;br /&gt;es tippt sich ja auch so lustig, auf einem laptop, schlüppschlapp, schwubbelwubbel, wie pudding, bisschen.&lt;br /&gt;morgen gibts hier käsefondue. interessant, oder? und ich weiss noch gar nicht, wie ich das halten soll, wenn da alle ihre buletten da rein tunken, und ich mit meinen, was weiss ich, champignons or whatever, dann in das bulletisierte käsefondue reintunke, das wird grenzwertig, bisher vermied ich sowas immer. auch seltsam, wenn alle an ihren wiener würstchen lutschen, während ich gerade einen tofubratling filetiere.&lt;br /&gt;manche leute glauben ja vielleicht, dass filets von filettieren kommen.&lt;br /&gt;so wie vielleicht die milch vom milchtier kommt. und ... fähe heissen die damen, bei den füchsen, gell? und bei den wölfen, und hunden? die sind doch recht nah beieinander, klassifiziell mein ich. auch fähe... oder ... die wolfskuh, hundestute, dackelhenne. ach. blödsinn.&lt;br /&gt;meine neue lebensaufgabe ist ja übrigens ein bleigußfigurenbestimmungslexikon zusammenzutragen. mit diesen bleigießsetpackungsbeilagenzetteln ist man in der deutung ja doch etwas eingeschränkt.&lt;br /&gt;im fachjargon: ich mach die gußfigurlexikon&lt;i&gt;besorgung&lt;/i&gt;. mit richtig heftig deftig derb geile besorgtem bibliographieapparat hinten dran.&lt;br /&gt;wir müssen uns und es uns immer alles und allen und sowieso besorgen.&lt;br /&gt;dann sorgen, dann entsorgen. dann borgen.&lt;br /&gt;mit meiner jahresrückblickskacke bin ich noch nicht weiter als februar.&lt;br /&gt;ich mache ja tatsächlich aufwändige recherchen, jedenfalls wenn ich gerade nicht keine lust, oder was anderes, z.b. nichts zu tun habe. ich schaue und überlege, wie das da, durch was &lt;i&gt;getriggert&lt;/i&gt; z.b., usw., war, ich schaue alte sms an, die allerdings erst ab juni eine kleines zeitgefühlszeugnisquelle darstellen, denn in jenem monat, oder wars juli?, schaffte ich mir ein mobiles, mein erstes, telefon an.&lt;br /&gt;ich schrieb ja schon oft von meiner großstadtangst, die sich, seitdem ich in greifswald hausiere, eingestellt hat. heute aber, fand ich wieder gefallen, an den kiezigen nebenstraßen, eines fr&apos;hains, pr&apos;-, oder sch&apos;bergs, im sommer früher trieb ich mich da ganz gern herum, auf der suche nach freiluftkinos, getränkeläden, zerstreuung, großstadt.&lt;br /&gt;ich geh einfach wieder irgendwelchen vollmist im fernsehen mir ansehen.&lt;br /&gt;morgen gibts hier käsefon...ich glaube ich erwähnte das bereits.uh, ich hab so angst vor si/ylvester, ich krieg bei sowas ja, pechvogel wie ich bin, immer böller o.ä. ins auge. bei meinen körperschäden dieses jahr könnte sich da ja tatsächlich noch ein infernalisch-furios desaströses sahnehäubchen drauftürmen. vielleicht also besser ... auweia, am 2.1. geht die uni bestimmt wieder los. und wir hätten dort radiosendung, aufgrund fehlender zeit und vielleicht auch laune, da was anständiges vorzubereiten, werden wir allerdings wohl eine wiederholung senden.&lt;br /&gt;eigentlich hab ich lust nächstes jahr ganz viel, aber nur ganz ganz doll furiosen unsinn zu verzapfen. vielleicht mich bei etlichen irgendwas bewerben, und immer ganz ganz doll mich daneben benehmen, und jedenfalls also ganz viel machen, aber total falsch, mit höchster absicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zitat januar 2006: &lt;i&gt;jaja, ich fühl mich auch wie die ungepflückte kirche. die ohren schmücken sollst du dir mit mir! oder mich auf einen kuchen legen, an einem stillen sommernachmittag.&lt;br /&gt;die jahreszeit ist wurst, das aua ist immer da. sei du mein arzt.&lt;br /&gt;im leben, wie im apfel: der wurm.&lt;/i&gt;</description>
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  <pubDate>Mon, 25 Dec 2006 22:18:59 GMT</pubDate>
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  <description>nun komme ich mir bisschen amerikanisch vor, nach den zwei litern cola, die ich kürzlich in mich reinschüttete.&lt;br /&gt;zum einen die vielen gläser im mexikanerrestaurant, wo ich einen ziemlich tollen vegetarischen burrito, nach so maisklumbengebrät als vorspeise, zu mir nahm, und dann noch die ganze flasche &lt;i&gt;vanillje&lt;/i&gt;-cola im kino. ich bestellte mir zu alledem auch noch eine mittelgroße portion popcorn, die ich nicht zur hälfte &lt;i&gt;schaffte&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;viel auto gefahren, das war spassig.gestern war mir offensichtlich, schaut man paar einträge zurück, nicht so spassig, das find ich im rückblick, im flashback, doof und unangebracht.morgen gehe ich auf reisen und bin ziemlich aufgeregt.&lt;br /&gt;am einfachsten ists ja eben doch immer sich im hause einzuschließen, da kann man niemanden langweilen, nicht gelangweilt werden, niemandem auf die nerven gehen, keiner, der einem auf die nerven geht, man ist in vier wände eingesperrt eigentlich ganz frei.&lt;br /&gt;am potsdamer platz war mir der ganze trubel viel zu viel, ich degeneriere in der kleinstadt ja zu einem überempfindlichen ruhehabenwoller. aber die weihnachtsbudenbe- und -drinnensitzer (wo man den ganzen geschenkeunsinn kaufen kann), haben in berlin definitiv viel mehr, und also jedenfalls sexappeal.&lt;br /&gt;und worum gehts bei weihnachten sonst als um sexappeal, he?&lt;br /&gt;ich habe einen dicken bauch, &lt;i&gt;uff&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;und ich habe mich, &lt;i&gt;fletzig&lt;/i&gt;, wie ich im kino auf dem stuhl mich drappiert hatte, mit dieser aromacola bekippt, und wäre der pullover nicht schwarz ich sähe aus wie der letzte volldepp, weil ich in letzter zeit immer so aussehe, ich hab mein gesicht einfach auch nicht mehr im griff, und wenn ich mir dessen und seiner züge hin und wieder bewusst werde, versuche ich die, weil mir natürlich scheint, dass die grad wieder schlimm entglitten sind, hektisch und ungeschickt in &lt;i&gt;normale&lt;/i&gt; gleise zu lenken, was natürlich ein einziges, oma würde sagen, &lt;i&gt;affentheater&lt;/i&gt; dann ist.</description>
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  <pubDate>Sun, 24 Dec 2006 23:30:35 GMT</pubDate>
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  <description>langsam wirds auch albern.&lt;br /&gt;wie ich hier immer wieder vom dachboden runterklettere, als wär ich ein feuerwehrmann im einsatz oder so, denn diese knarrige klapptreppe, die man da bewältigen muss, das ist wirklich ein grund da oben zu bleiben, der harndrang jedoch einer, um hinunter sich zu begeben.&lt;br /&gt;und wenn man schonmal unten ist, macht man den doofen papa-laptop nochmal an, und sieht: nix passiert.&lt;br /&gt;ich bin aber auch bisschen betrunken jetzt.&lt;br /&gt;so ein betrunkensein, das sehr sehr faul macht, nicht so ein euphorisierendes, losmachen wollendes, so ein total dummes, blödes, beknacktes. aber trotzdem nicht schlafen schicken wollendes.&lt;br /&gt;also sitze ich da auf dem dachboden, der fernseher läuft, ich zappe so durch, stirb langsam, dsf-sportsexclipsdingsbumms, öffentlich rechtlicher weihnachtskitsch, belanglose wiederholungen, nur müll, ohne ton, mit ton von cd, liege also geplättet auf dem bett, höre und schaue, zähle meine zehen, schau die decke an, presse meine lippen aufeinander, fühle mich ganz gelangweilt kind.&lt;br /&gt;ganz wohl eigentlich.&lt;br /&gt;so ganz weltdurchdrungen, so ziemlich undummheitsaufersessen eigentlich. okay so wie es ist, ohne drangzwangdringlichsdreck.</description>
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  <pubDate>Sun, 24 Dec 2006 21:15:25 GMT</pubDate>
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  <description>nun, nach 5 bier, verspüre ich große lust, auf die piste.&lt;br /&gt;aber in diesem randberlindorf hier gibts schlichtweg nichts, und die dreiviertelstunde in die stadt schreckt mich ab, ich würde gern einfach nur in irgendeiner friedlich-verrauchten örtlichkeit sitzen, rauchen, trinken. hier, am fenster rauchen, hab ich ü-ber-haupt keine lust drauf.&lt;br /&gt;ich bin müde bisschen. schlief letzte nacht wieder kaum.&lt;br /&gt;bekam vorhin eine sms aus ziemlich in der nähe, ein fantastisches, beruhigendes, herrliches gefühl, zu wissen, dass sie am anderen ende der stadt auch ihr weihnachten verbringt, an mich gedacht hat.&lt;br /&gt;an jemanden denken und diesem das dann zeigen sind ja zwei ganz verschiedene gestiefelte paar schuhe.&lt;br /&gt;mein körper verabschiedet sich immer mehr. mit 30 habe ich keine zähne mehr, scheint mir.&lt;br /&gt;nächstes jahr lass ich mich hardcore wieder instandsetzen.&lt;br /&gt;idiot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;edit (ohne piaf), 22:49: meine mutti stellt sich ja manchmal so 10-12 bier in den keller, und sieht das dann, trinkbewusst, wie sie wahrscheinlich ist, als monatsvorrat, und ich, ich habe ihr an diesem abend mittlerweile 7 stück davon weggeschnappt (trinke gerade das sechste), und fühle mich schon ein wenig absonderlich.&lt;br /&gt;schaue dabei louis theroux auf dem abartig ekelhaften männersender dmax, leider synchronisiert, wodurch dieser ganze mäieutische charme bisschen abhanden kommt, bin aber froh, dass ichs wenigstens ohnehin und trotzdem einfach mal zu sehen bekomme, kannte bisher nur zwei folgen davon, aus dem internet, und war immer sehr begeistert.&lt;br /&gt;also dmax einschalten, da kommen martialisch aufgemachte naturdokus, extremsportprolokacke, tittenkram, und sonstiger dreck, &quot;der männer zu männern macht&quot; (oder was weiss ich was die für ein verficktes drecksmotto haben, ich knirsche mir wirklich die zähne blutig bei diesem senderformat, verachtung auf höchstem niveau von meiner seite, dreck dreck, hass hass, sterbt sterbt, oder bitte geht einfach, geht geht, geht und macht frieden und ruhe hier, durch eure abwesenheit, ekelhaftes sendererfinderdreckspack, so viel ekel, ich kriege mich nicht mehr ein, ich glaube klammer zu jetzt).</description>
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  <pubDate>Sun, 24 Dec 2006 19:09:02 GMT</pubDate>
  <title>kleinteiliges, nunja, knuspriges</title>
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  <description>ich habe so ein unglaublich heisses, dringendes verlangen nach chips oder sowas. etwas salzigem, aber kein buttersalzbrot, sondern so kleinteiliges, nunja, knuspriges. mag daran liegen, dass ich seit 35 stunden oder so mal wieder bier trinke. schön rumbeschert hier, ich bin nun im besitz eines dvd-abspielgerätes, das man an einen fernseher anschließen kann, welchen ich mit nach greifswald nehmen möchte, meinen alten, kleinen, putzigen, wackelkontaktigen. an meinem computer konnte ich schon länger nur noch mit großen mühen und umständen und ärgernissen dvds anschauen, und seitdem ich letztens, aus einer art wutanfall heraus, das dvd-laufwerk zerkloppte, sowieso nicht mehr, und nun, kann ich also, meinem lebenszerfällenden lebenswandel genüge machend, sogar vom bett aus, ohne computergeräusche und umstände, filme mir ansehen, es wird ein fantastisches 2007, ich werde mich wahrscheinlich wund und hohlkreuzig liegen.jedenfalls also ließ ich mir, ich weiss ja immer nicht so recht, was ich haben wollen soll, die live-dvd von jeff tweedy und 3 akkorde für ein halleluja, von den hosen, schenken, ja, richtig, von den hosen, ein fantastisches stück zeitgeschichte. meinem vater schenkte ich nina hagen, punk &amp; glory, auf dvd, ich liebe musikdokus ja sehr, egal was und welche musik da abgehandelt wird, hauptsache nah dran, und zeitdokumentarisch. ich plane ja mit einem in greifswald demnächst the fearless freaks zu zeigen, mit zaireeka-listening-session im anschluss, das wird ein spass, für uns zwei zumindest, flammende lippen, die wir sind.&lt;br /&gt;ich mag kein hasseröder, ich hass das &quot;hass&quot; darin, es ist ein tölpelbier für mich, brutal, laut, derb. das letzte berliner trank ich vorhin schon leer, berliner mag ich auch nicht sonderlich. an weinen könnte ich mich hier blind saufen, davon haben sie genügend hier.aber eben nichts salziges, &lt;i&gt;kleinteiliges, nunja, knuspriges&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;viel spass mit euren miefigen verwandten noch. meine sind ja alle tot.</description>
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  <pubDate>Sat, 23 Dec 2006 20:39:43 GMT</pubDate>
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  <description>ich kaufte mir zwei cds von &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.13t.org/public/muzike/imagenes/mono%20band%2001.jpg&quot;&gt;mono&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;. das remixalbum, das ich gerade höre, langweilt mich bisher dann leider doch. man kann in diesen großmärkten ja nur diese 30sec-schnippsel hören. und ich habe ja relativ ernsthaft vor, deshalb ärgert es mich ein wenig, dass ich mir diese cds heute kaufte, auf platten umzusteigen. runterladen kann mans ja eh. muss also ein anständiger plattenspieler her.&lt;br /&gt;könnte jetzt also das aktuelle mono-album mir anhören, aber aus irgendeinem grund, wollte ich beide cds verschweißt lassen, bis morgen, da mir aber gerade eben nach musikalischer untermalung war, packte ich das remixalbum aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;berlin ist anstrengend, im dussmann war kein durchkommen, und es war viel zu sehr geheizt, ich flüchtete ohne etwas gekauft zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habe festgestellt, dass meine aufnahme-, und vor allem wiedergabekompetenz sehr beschränkt ist. ich verstehe trivialliteratur nicht, ich frag mich was das soll, warum das so geschmiert und verpoppt ist, ich verstehe die sogenannte intelligenzia nicht, leute reden immer so undeutlich, viel zu viel auch einfach. viel zu viel. selbstgefälligkeit im suhlen auf fremdem terrain, standpunkterörterung, streit, ortschaffung, es hat für mich so oft nur was von einem parfum, das man aufträgt. aber ich gleite wieder in meine jähzornige stumpfsinnsnaivität der frühlingsmonate zurück. mein hass auf all die auseinandersetzer war so groß. dieses alberne sichbesserfühlen, was ja oftmals einfach die motivation für meinungskundgabe ist, es ist regelrecht hässlich. ich war rohrspatzig, ungehalten, verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht gefällt mir stück nummer 3 dann doch gerade recht ganz gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hatte so viele andere cds noch in der hand, sonic youth als ciccone youth, low, anderen slowcorekram, aber mich stört bei so vielen von denen der gesang, und einen stapel wahllos gegriffener sachen. ich kann das ja alles nicht mehr, stöbern, zeit verbringen in sowas, unter menschen, im grellen konsumterror.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht geh ich ein bad nehmen. dabei das andere monoalbum hören. oder irgendwas dummes im deutschlandfunk.&lt;br /&gt;oder, ach dreck.&lt;br /&gt;nee, achso, weihnachten, nennt sich das.</description>
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  <pubDate>Sat, 23 Dec 2006 08:59:57 GMT</pubDate>
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  <description>in 3 stunden gehts nach berlin.&lt;br /&gt;ich hätte manchmal dann doch gern einen laptop, die vorstellung woanders als zu hause, z.b. also im zug, oder generell in wartezuständen, zu arbeiten, erscheint mir sehr romantisch. eine zeit lang schrieb ich im zug, damals, viel nieder. alles idiotischer müll.&lt;br /&gt;gestern abend die küche auf vordermann gebracht, es wird ein heimkehren in geordnete verhältnisse, wenn ich hier wieder her komme.jetzt noch reste wegessen. da wären: zwei panierte emmentaler (mit preiselbeeren), ein tofubratling, zwei so puddingdinger, diverser brotbelagkram, den ich ohne brot aber schlecht und ungern essen kann. obwohl, da liegt noch ein dreiviertel ciabatta, etwas hart schon, aber ich könnte es anbraten, nur ohne olivenöl geht das mal gar nicht, wie ein versuch mit billigrapsöl letztens offenbar machte. nur natürlich aber leider kann ich 1,2 stunden nach dem aufstehen, ja immer nichts essen.&lt;br /&gt;ich staune wie lange ich z.zt. nicht erkältet o.ä. bin.&lt;br /&gt;mag daran liegen, dass ich in letzter zeit zuhauf physalis aß.&lt;br /&gt;und vielleicht auch daran, dass, mir scheint zumindest so, dass ich meinen alkoholkonsum ein bisschen im griff habe.&lt;br /&gt;nachher in berlin dann panisches last-minute-geschenke-kaufen.</description>
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  <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 19:37:43 GMT</pubDate>
  <title>stichwort zu den letzten beiden monaten:</title>
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  <description>rummachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und: ich habe keine ungetragenen schlübber mehr, wage aber vor meiner berlinreise am samstag, nicht mehr zu waschen, weil 3 euro schließlich, waschsalon, bei muddern gibts ja waschmaschine. also werde ich jetzt handwäsche betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;morgen nochmal arbeit.&lt;br /&gt;nachher vielleicht nochmal in die stadt.&lt;br /&gt;letzte nacht nur anderthalb bis zwei stunden geschlafen.&lt;br /&gt;ich hätte nie gedacht, dass ich sowas kann, mit wenig schlaf auskommen.&lt;br /&gt;das ist ja eigentlich fantastisch. da könnte man sein recht wildes leben sogar mit dem sogenannten alltag vereinbaren.&lt;br /&gt;heute wieder thai gegessen, im imbiss da. der hat ganze zwei gerichte mit tofu, die sich lediglich in der soßenfarbe unterscheiden. aber für diese pupsige kleinstadt ist das ja schonmal was wert. wenn ich dort vor ort esse, bezahle ich immer nach dem essen, ich glaube letztes mal hatte ich das vergessen und bin einfach so rausspaziert. ich habe mich sehr geschämt, als mir das vorhin eingefallen ist. da ich mir dessen aber nicht sicher war, habe ichs dann auch sein gelassen das geld nachzureichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;für meine mutter fand ich heute ein buch, zum geschenk. fehlen also noch zwei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hätte gern die anfangsneunziger kellerraves mitgemacht. allerdings war ich da erst ungefähr 10 jahre alt. dieser gedanke kam mir mal wieder, wie der oft kommt, als ich mir eine fantastische doku über bunker, walfisch und co ansah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;übrigens fing mein jahr 2006 um halb acht morgens an, da musste ich aufstehen, um zur arbeit zu gehen.</description>
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  <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 10:36:18 GMT</pubDate>
  <title>nunja</title>
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  <description>anscheinend hat mein wecker seit einer stunde dauerterror gemacht. ich habe ihn erst jetzt gehört.&lt;br /&gt;meinen job abgesagt. und festgestellt, dass man &quot;hymne&quot; sehr schnell auch ausversehen als &quot;hymen&quot; schreiben kann. auweia.&lt;br /&gt;heute abend habe ich so eine art verabredung fürs kino: adams äpfel.&lt;br /&gt;bis dahin muss ich mein derangement in den griff kriegen.&lt;br /&gt;guten tark.&lt;br /&gt;(meint: schlafen nochmal)</description>
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  <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 06:08:19 GMT</pubDate>
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  <description>&lt;i&gt;..auf deinen alten einsamen wegen, du kennst dich so gut aus auf ihnen, aber du weisst du wirst dort nicht mehr finden, was du brauchst.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist 07:01, ich muss um 11 aufstehen, um 12 zur arbeit, bin recht schwer betrunken, dieser eintrag braucht, mit grinsenden rückverbesserungen, seine, und also, eine menge zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;stiefelte also gegen halb zwei zu dieser party, musste tatsächlich noch eintritt zahlen, führte dann zähe bis vehement zankende diskussionen mit turnerschaftlern, stand an der kreuzung, endlosumarmung, so kram, stolperte dann in den nächstgelegenen schuppen, saß an der theke wie ein opfer, trank schnell, ging schnell, nach haus, dem sogenannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4einhalb stunden vielleicht, ungefähr, schlaf. werde morgen auf arbeit blut und wasser, und den alkohol ausschwitzen, will niemandem ins gesicht schauen, bitte keine konfrontation. ich wollte mir schon seit tagen meine fingernägel schneiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;diese zeit mir dir kann mir niemand mehr nehmen. diese zeit mit dir wird mir mut machen in schwierigen zeiten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;putzig.&lt;br /&gt;denk ich mir, unter dotterpissgelben strassenlaternen niederstolpernd, fremden geruch und geschmack mit mir tragend, wie als käme ich von einer pärfüm-, dabei wars eine art lebensprobe.&lt;br /&gt;bestanden. irgendwie.&lt;br /&gt;krank.</description>
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  <pubDate>Tue, 19 Dec 2006 23:25:54 GMT</pubDate>
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  <description>ich übrigens am 25. mai, mein erster eintrag in diesem neuen lj:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;jede, wirklich jede bewegung meines körpers ist mir verdächtig. jede regung zwingt sich mir auf, will sich zu etwas entfalten, will sich extrovertieren, und es wäre natürlich so einfach einfach all dem nachzugehen, aber ich möchte nicht in grenzenlosigkeit, sondern in absoluter raumlosigkeit leben. jedes gefühl hat seinen ort, seinen befruchter, seine gerichtetheit, auch wenn der idealistische träumer da gern mal die faust für die ganz subjektive emotionsindifferenz in irgendwelche sterne reckt, und einem das selbst natürlich nie so ganz klar alles ist, aber leider wohl alles, wenn nicht mono-, dann jedenfalls immer polykausal irgendwie ist. ich möchte mir selbst immer nur schnippchen schlagen. zu zweit sind wir immer nur die hälfte von uns selbst. in allen vier ecken soll liebe drin stecken. mein lieblingsfilm ist lassie. das banale ins wortkorsett vor sich setzen, wie speckig-dampfende mahlzeit. meine einsamkeit ist nicht exemplarisch, der entwurf ist die ausführung, und die hält ewig. natürlich werden auch alle anderen immer einsam sein, denn man stelle sich mal vor, wie das wohl aussähe, plötzlich zweisam zu sein, wie sollte denn dies vonstatten gehen?, da müsste ja einer den anderen fressen, und das im absolut ganz und gar unmetaphorischen sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie eine alte untertasse liege ich in scherben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(ich glaube im mai war immer noch die zeit, als meine haut vom vielen salz ganz irritiert war)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da war noch druck hinter.&lt;br /&gt;ich versteh mich selber nicht.&lt;br /&gt;und das machts so angenehm distanziert, bewertbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vielleicht gehe ich gleich noch aus, werde mich in zwischenmenschlichen frontenkrieg begeben. klüger wäre es zu hause zu bleiben. es könnte sein, dass ich heute nacht wirklich alle enttäusche. sofern sie denn irgendeiner täuschung aufersessen waren schrägstrich sind. (bisschen naseweis-etymologische schrulligkeit...)</description>
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  <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 16:18:01 GMT</pubDate>
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  <description>mittlerweile also seit juni auch handybesitzer, stellt jenes also nun mein portables musikabspielgerät dar.&lt;br /&gt;(sätze dieser form scheinen mir sehr beliebt in regionalen wochenanzeigern zu sein. sowas wie: &quot;seit nunmehr 3 jahren ein fester termin anfang dezember, erfreute sich das mitternachtsshopping auch dieses jahr großer beliebtheit.)&lt;br /&gt;einen wackelkontakt im kopfhöreradapter festgestellt habend, versuchte ich jenen mit einem küchenmesser aufzuschneiden, lötversuche unternehmen wollend. schnitt mir dabei natürlich in den finger, und hatte ohnehin keinen erfolg, sondern zerschnitt dieses feste hartgummi nur in tausend teile, und bin nun also höchst unmotiviert, nochmal vor die tür zu gehen, weil ich keine musik hören kann. normalerweise, nun ja meiner beiden fahrräder bestohlend wordend, verbringe ich fast schon mehrere stunden am tag damit in der stadt herumzuspazieren, musikhörend. ohne macht das ja nun wirklich mehr unfreude als alles andere. im handyfachladen kostet ersatz 29 euro. bei ebay habe ich ihn jetzt für 1,99 euro gekauft. ändert nun aber trotzdem nichts, an der jetzigen situation. ich bin da ja sehr ungeduldig und bockig kind, bei sowas. vielleicht sing ich einfach selbst, im netto, mit wein und brot und kram unterm arm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich überlege, ob ich diese woche mich also nun zu hause einschließen sollte, oder nochmal jede noch so lächerliche nachtaktivität mitnehmen und losmachen sollte. gestern, nach dem aufstehen, als ich wieder allein war, das war gegen 19:30, überfiel mich das seltsam große verlangen nach einem fernseher, ich wollte liegen bleiben, blöd rumzappen, das alleinsein erträglich machen. denn wenn in diesem jahr eines sich geändert hat, dann, dass ich oft vorm alleinsein geflüchtet bin. ich ertrage das alles nicht, allein. ich kann keine filme anschauen, kein buch lesen, keine fotos sortieren, nichts, wenn ich diese erdrückende leere um mich weiss. und dann wieder: menschen, aua, lasst mich in meinem traurigen frieden, lasst mir meine friedlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;überhaupt hat sich einiges getan, dieses jahr. z.b. fühlt sich manchmal meine eine gehirnhälfte an, als hätte man sie mit helium aufgeblasen. vielleicht eine folge meines fatalen fahrradsturzes, oder eine neue form von hangover.doch dazu vielleicht mehr, in einem jahresrückblick, den zu schreiben ich mir vorgenommen habe. eventuell mit fotos.&lt;br /&gt;ob der dann hier öffentlich sein wird, wage ich zu bezweifeln, weil es mir schlichtweg absurd vorkommt in diesem medium hier derlei private, oft nun also auch andere menschen betreffende geschichten rauszuposaunen. und doch, natürlich, darum gehts bei dem scheiss hier: mitteilungsbedürfnis.&lt;br /&gt;und ich teile und mitteile mich in letzter zeit im echten leben so viel, deshalb dieses immer unmotivierter werdende geseier hier. ich glaube, als ich dieses journal hier eröffnete, hatte ich ein ganz gutes gefühl damit, jetzt würde ich am liebsten wieder ein neues eröffnen. es fühlt sich nicht mehr kohärent, als schlüssige verkettungsschilderung o.ä. an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heute hörspielnacht in der marienkirche, das klingt sich an, als könnte man das ohne trinkexzess überstehen. aber ich glaube die angekündigten 2:40 stunden, die das dauern soll, übersteigen mein aufmerksamkeitsvermögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich denk ich versuch mal den sogenannten discman wieder betriebsfähig zu machen, was mit neuen batterien sogar ein leichtes sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wo nehmt ihr eigentlich alle immer euren elan her?&lt;br /&gt;projekte hier, wichtige besprechung da.&lt;br /&gt;ich verstehe menschen nicht, die sagen sie hätten keine zeit.&lt;br /&gt;die erklärung &quot;keine lust&quot; scheint mir da weitaus plausibler.</description>
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  <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 11:14:34 GMT</pubDate>
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  <description>ich glaube man nennt sowas postferienlagergefühl.&lt;br /&gt;ich mochte ferienlager nie, ich war drei mal auf so jugendreisen in skandinavien, das war dann vor ort doch sehr nett immer.&lt;br /&gt;mit ferienlager verband ich immer so stinkige ostbarackenaufenthaltsurlaube mit grantig-tantigen erzieherinnen und albernen kindesliebschaften. hatte ich mir so zusammengereimt, aus filmen, aus übertragungen aus meinen erlebnissen im hort, und aus klassenfahrtserlebnissen in prerow. meinen eltern sei dank haben mich meine eltern nie in so klassische ferienlager abgeschoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;jedenfalls also überkam mich immer eine unglaubliche leere, nach so klassenfahrten, die dann, obwohl man dem klassenverband zum gro eher angewidert, jedenfalls dstanziert gegenüber stand, doch recht nett immer waren. man war dann wieder zu hause, alles war still, leer, man überlegte sich was man jetzt wohl machen würde, wenn man noch dort wäre. vergleicht die tagesabläufe, erinnert sich an leute und momente.&lt;br /&gt;eine solche leere und mattheit umfängt mich zur zeit, in schwelgender erinnerung an die letzten nächte, besonders die vom donnerstag.&lt;br /&gt;am samstag war noch einmal eine party dort, am selben ort, aber absolut abscheulich, von den leuten, von der aufmachung her. ich wurde angerempelt und angepflaumt, ich lief dann ins hiesige kulturwohnprojektdingenscafé, in der hoffnung dort ein bisschen wärme zu finden, dem auch so war, wurde auf dem weg dorthin jedoch von betrunkenen vollidioten mit einer bierflasche beworfen, die nur knapp meinen kopf passierte. ich brüllte aus dem affekt ein hysterisches ey, lief dann aber weiter, und hörte deren reaktion nicht, da ich musik hörte. hätte alles auch noch böse enden können.&lt;br /&gt;meine schlechte laune auf der party verschreckte einen mir liebgewonnenen menschen. sie schrieb von schockiertheit, dass ich so kühl und distanziert plötzlich war. dass es ein unschönes ende für eine doch eigentlich sehr schöne sache sei. sie zieht zum januar weg. ich knutschte am selben abend mit einem anderen mädchen, nicht zum ersten mal. ich erlebe z.zt., was frauen angeht, so hurereigeschichten, wie die normale menschen vielleicht mit 15 haben. und doch fühlt es sich von innen, einigerweise miteinander, in dem moment ganz gut, relativ richtig, sehr schön an. unsere ehrlichkeit machts, bei aller hämmernden wirkung, die das hat, dann auch wenig verrucht und bescheuert. aber doch ist es so, dass ich meine prinzipien, deren reiter ich ja früher vehement war, ein bisschen vielleicht verlagert oder so habe. ich erkenne mich manchmal selbst nicht wieder. und doch bin ich mir selbst ein alter, lieber bekannter, in vielen momenten.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;ich schlief letzte nacht mal wieder brutalst doll, seitdem ich letzte woche immer nur 3-4 stunden geschlafen hatte. wachte um 11 uhr sehr sehr traurig auf, es hatte gar nichts von diesem kurzen orientieren, so als wär man neu auf der welt, es war ganz klar, dass es mir nicht gut gehen würde.&lt;br /&gt;also nahm ich eben, physalis essend, radio hörend, ein heisses bad, fühle mich ein bisschen besser. werde demnächst essen gehen, dann in bie bibliothek, ich habe lust tageszeitungen zu lesen, werde vielleicht weihnachtsgeschenkbesorgungsversuche unternehmen, vielleicht natürlich nicht zur uni gehen.&lt;br /&gt;ich müsste mich rasieren, habe sehr keine lust dazu, meine haut ist ja auch im winter ohnehin schon gereizt.&lt;br /&gt;der gedanke heute nacht allein, zu hause zu verbringen, bringt mich fast um.&lt;br /&gt;der gedanke sich im hellen, nüchtern, zum kaffee oder so, einfach mal zu treffen, offenbart mir ein weiteres mal meine soziale unfähigkeit.</description>
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  <lj:music>prince - sometimes it snows in april</lj:music>
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  <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 21:47:17 GMT</pubDate>
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  <description>was ist denn das eigentlich?&lt;br /&gt;herr doktor, herr doktor, meine augen tun so höllisch weh, ich kann sie gar nicht ansehen.&lt;br /&gt;ach, herr hiller, sie sind wahrscheinlich einfach nur müde, das haben viele menschen.&lt;br /&gt;ich schlief ja heute nachmittag 3 stunden lang, keinerlei besserung.&lt;br /&gt;und jetzt betrink ich mich, und merke, wie die wehwehs in den hintergrund rücken.&lt;br /&gt;nachher dann noch los, und morgen schreib ich bestimmt, wie letzten donnerstag, etwas von totalabsturz.&lt;br /&gt;aber wahrscheinlich schlaf ich in irgendeiner ecke einfach ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;wenn wir bei tageslicht aufwachen&lt;br /&gt;und bevor wir ganz aufstehen&lt;br /&gt;redest du manchmal von sachen&lt;br /&gt;von denen ich nicht vie versteh&lt;/i&gt;</description>
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  <pubDate>Tue, 12 Dec 2006 20:00:02 GMT</pubDate>
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  <description>heute wieder um halb acht aufgestanden.&lt;br /&gt;gestern um 22 uhr im bett gewesen.&lt;br /&gt;jetzt zu nichts mehr fähig.&lt;br /&gt;alles sehr anstrengend.&lt;br /&gt;obwohl: im grunde mal wieder nichts gemacht.&lt;br /&gt;im erhabenheitsseminar gewesen, eine halbe stunde eher getürmt, weil es wirklich unaushaltbar war, jeder darf da seine erhabensheitsmomentchen vorexemplifizieren, und das artet natürlich immer in ein riesenbreiernes befindlichkeitskuddelmuddel aus.&lt;br /&gt;dann in der bibliothek gewesen. filme geholt. zum essen &quot;johnny zieht in den krieg&quot; angeschaut. dann in den waschsalon gelaufen, was inklusive waschvorgang dann auch mal gut anderthalb stunden gedauert hat, dann heim, und seitdem sitz ich hier wie ein nasser sack voll müdigkeit. weiss nicht welche musik zu hören. nur der computer surrt so laut wie er es immer macht. das ist wirklich abnormal eigentlich, mit ihren laptops haben die leute da ja keine probleme, ich aber habe bestimmt nachts schon so ein scheinrauschen in ohr und hirn. ich habe mir ja überlegt diese kühlerdinger da einfach rauszubauen, und den computer vors fenster, nach draussen, zu stellen, da könnte mit den kabeln, gäbe ich mir mühe, sogar ein bisschen funktionieren, denn draussen ists ja mittlerweile vielleicht kalt genug, so dass der computer dort genügend gekühlt wird, obwohl mir dann, überlege ich weiter, natürlich klar wird, dass ich, stellte ich den pc ins freie, die kühler auch drin lassen kann, weil, machte ich das fenster zu, ohnehin die lüfterlärmbelästigung beseitigt wäre. oder ich montiere so kühlkompressen an den...äh..prozessor, oder so etwas, es gibt ja sicherlich auch einfach leisere ventilatoren, ich sollte da mal was unternehmen.&lt;br /&gt;im grunde ist so ein studium ja wirklich eine putzige angelegenheit, ich seh das immer, wie die sich alle mühe mit ihren mitschriften geben, und ihre hälse eifrig geifernd zur aufmerksamkeit recken, und viele so einen müll von sich geben, dass ich mich frage, ob das vielleicht gar kein müll, sondern der banalismus ist, den so eine konsensbasale seminardiskussion eben braucht, oder, ob studieren mit intelligenz so viel zu tun hat, wie intelligenz mit wissen, nämlich kaum was.&lt;br /&gt;komme mir dann aber natürlich arg vermessen vor, und lese einfach ein buch oder sowas, und lass die da rumstudieren.&lt;br /&gt;ich halte es unter diesen menschen schlichtweg auch nicht aus, da bin ich so ängstliches vögelchen einfach. ich zerfließe im schweiss meiner misantrophie.&lt;br /&gt;und find, bin ja schließlich schon groß, meine probleme mit der welt nur lächerlich, denn eigentlich bin ich doch geübter arrangeur.&lt;br /&gt;nur ein unglaublicher trottel und trotzkopf, viel zu oft.&lt;br /&gt;zu allem übel hat mir jemand heute gesagt, dass ich das mit dem latinum doch schaffen könnte, bis februar, ich müsse mich nur ranhalten. und natürlich stimmt das bestimmt. nur bin ich ja, seitdem ich einen normalen tagesrhytmus habe, so unglaublich müde immer, fast narkoleptisch, mein geist hat sich ja, wie mein körper, auf teilnahmslosigkeit eingestellt, und ich müsste beide dressieren, mit leckerlis, belohnungen, die ganze trostlose scheisse. wochenendsbesäufnisse, urlaub, mit freunden mal was kochen, mal in die sauna gehen, so ich-habs-mir-verdient-gipfelaktionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hasse wie ich mich anhöre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schaute ich jetzt film, schlief ich ein.&lt;br /&gt;ginge ich ins bett, wachte ich um 1 nachts uhr auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich brauche glaube ich einfach leute, mit denen ich interessen haben und teilen kann.&lt;br /&gt;man muss das leben mehr wie ein projekt vielleicht angehen, nahm ich mir letztens mit franziska vor. ab und und an uns gegenseitig statusberichte geben. der ödnis in den arsch kriechen.&lt;br /&gt;es stinkt wirklich alles so, was man macht.und vieles hat mit anderen menschen zu tun.&lt;br /&gt;ich bin zur zeit auch wieder sowas von sozialbehindert. im normalen tagesverlauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber herrlich, morgen wieder bücher rücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;strukturieren wirs mal:&lt;br /&gt;ich studiere in einer an sich recht wohnlichen kleinstadt, die ein recht ausgedehntes, aber meistens immer gleiches nachtleben bietet, in dem man immer die selben leute trifft, und alles fernab von kreativer befruchtung oder produktivität stattfindet, sondern eben das ganz normale rumgesaufe und rumgetreffe nur ist.&lt;br /&gt;ich habe schwierigkeiten mein studium zu finanzieren. hätte ich das nicht, wäre mein mehr als langsames studiertempo (alle paar semester mal eine hausarbeit), ja zu rechtfertigen, stünde ich finanziell auf eigenen beinen.&lt;br /&gt;d.h. also auch: hätte ich nebenher ein ausgefülltes tätigkeitsleben. mich engagierend, und verhurend, für projekte, leidenschaften, und geld.denn so ein studium ist ja, wie alles, von dem man das vielleicht glauben mag, keine vorbereitung, kein zwischenstadium, sondern, da muss man nur mal in sich reinfühlen, das ganz normale leben. man ist ja nicht zeitweise, und also noch ein zombie, sondern man lebt, und zwar in seinen sogenannten besten jahren.&lt;br /&gt;nun also könnte ich aufhören alles so erbärmlich und grässlich zu finden, könnte mein studium als lästigen pflichtpickel eben fürderhin akzeptieren, so mittragen, durch meine tage, und mir nebenher was suchen.&lt;br /&gt;nur gibt es nicht so recht was.&lt;br /&gt;ich möchte eigentlich nur meine ruhe, und mag sie selbst nicht ertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;manchmal lese ich auf meiner friendsliste genau solcherlei einträge und denk mir dann immer: machn kopf zu, geh kacken, is doch alles nicht so wild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und dann wieder seier ich selbst so dreck dahin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in diesem sinne berufe ich mich wieder auf meine letztens mal irgendwem geschilderte euphorie. ich gehe jetzt z.b. sowas von fantastisch schlafen (oder so), das wird so ziemlich völlig großartig, ich hab so böcke drauf. und dann lese ich dieses bekackte drecksbuch, und werd so spass dran haben, ich werde spüren, wie sich die fakten und theorien wie stecknadeln in mein hirn pieken, und werde den selbstzweck dieser anhäufung zu schätzen wissen, werde plötzlich dringlichkeiten entwickeln, mich auszutauschen, habe fragen, staune, schaue, frage, punktpunktpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eigentlich sagt man ja der körper fände das ziemlich gut, so normal schlafen, und tageslicht, weniger exzess, all das, aber mein gesicht ist derart verspannt und fleckig, ich glaube sogar ich habe augenringe, vom vielen kucken (ich verweigere mich gegens g) oder so, da ich mich aber eh nie sonderlich genau im spiegel besehe, sondern nur so die umrisse, habe ich keinen vergleich zu &lt;i&gt;vorher&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dieses ganze reingeschreibe hier, ist wie viel mein handeln, oft immer nur so skizze, zwischenform, notiz, andeutung, niemals mit hundert prozent und mühe und schon gar nicht zufriedenheit abgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(idee: vielleicht gern tom liwa zum einschlafen hören. aber mit dem album, dass ich hier habe, ist das allein ein bisschen, äh, schwierig.)</description>
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  <pubDate>Mon, 11 Dec 2006 07:07:53 GMT</pubDate>
  <title>08:03</title>
  <link>http://erfolgsflucht.livejournal.com/56646.html</link>
  <description>nach 4 stunden losem schlaf bin ich nun wach, höre das frühstücksprogramm auf fritz, was ich zu schulzeiten recht immer tat, und weiss ab-so-lut nicht was ich machen soll. üblicherweise gehe ich um 13:45 uhr in der mensa essen, da das noch fast sechs stunden hin ist, komme ich wohl nicht umhin vorher noch etwas zu essen, frühstück nennt mans wohl. ich könnte ein paar meiner zusatzstunden in der ub abarbeiten gehen. ich könnte latein lernen, mir ein hausarbeitsthema fürs erhabenheitsseminar ausdenken, bei dem ich bisher erst 2 mal war. ich könnte die playlisten für die radiosendungen rekonstruieren, durch sendung anhören, und aufschreiben. ich könnte mein zimmer aufräumen (was ich heute noch tun werde). ich könnte baden, was ich ja sonst nur nachts, vor dem ausgehen meist, biertrinkend, mache. ich könnte mich wieder ins bett legen und auf den schlaf warten. ich könnte zum zahnarzt gehen. ich könnte paar mails schreiben. irgendwas schreiben. ich könnte spazieren gehen. ich könnte mich betrinken. ich könnte in den waschsalon gehen, aber dazu lohnt es sich noch nicht. ich könnte weihnachtsgeschenkbesorgungen machen (was sich in meinen ohren gerade als eine recht gangbare tagesteilbeschäftigung anhört). ich könnte musizieren. ich könnte warten auf weitere anklagende sms. ich könnte ins kino gehen. ich sollte diese stadt verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. edit, 10:35: die playlisten hab ich soweit fertig. bin beim durchhören der alten sendungen wieder auf eluvium gestoßen. es kommt mir so lange her vor, aber es war erst ende september, als ich das ständig hörte, und in einer völlig anderen generalgemütsverfassung als zur zeit, war. anders traurig halt.&lt;br /&gt;nun werde ich ein heisses bad nehmen. irgendwann, weil heute der heizungsablesemann kommt, mein zimmer und die küche aufräumen, dann, oder vorher noch, einkaufen gehen, und, da ich, ablesemannbedingt, sowieso die uni schwänzen muss, extrem ausgiebig kochen. mit musik, wein, und winterlicher dunkelheit vor dem balkon.&lt;br /&gt;und irgendwie hab ich vielleicht lust eine zu rauchen. aber irgendwie stänke mir das gerade dann doch zu sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. edit, 17:20: nun bin ich todmüde. war in der stadt, im radio, sendungsmitschnitte holen, einkaufen, habe dann, unter großem hunger gekocht, was trotzdem ganz gut gelungen ist, habe für den heizungsablesemann meinen schreibtisch verrücken, und also sämtlichen darunter befindlichen kram und kabelwirrwarr umsortieren und entknoten müssen, habe nun mein bett voll mit gerümpel, sollte da mal was gegen machen. schaue mir alte fotos an und werde bisschen angenehm melancholisch.&lt;br /&gt;und habe den plan einen jahresrückblick zu schreiben. allein aus interesse, ob ich die monate, von tagen will ich gar nicht erst reden, rekonstruieren kann. denn bis vor kurzem war alles ein einziger zeitbrei. mittlerweile kriege ich wieder ein gefühl dafür, kann z.b. manchmal sagen, wass ich an dem tag letzte woche machte. zumindest, wenn es ein mittwoch oder ein freitag ist, denn da geh ich arbeiten. die nächte kriege ich glaub ich recht gut zusammengefasst, ich brauche mich in meiner erinnerung nur an den stürzen und körper-, und den anderen verletzungen sowieso, entlanghangeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. edit, 18:23: jetzt macht sich hier grad große lust eine fernseher zu besitzen breit, um den dann sinnlos nebenher laufen zu lassen. mich langweilt das ja eigentlich immer sehr, wenn ich in berlin, bei eltern, einen fernseher auf dem dachboden habe, ich kann da keiner sendung länger als paar minuten folgen. ich will sowieso von so vielem immer gern die kurzfassung haben. grad auch an der uni, so ewiglangegekaute diskursscheisse, ansätze hier, beleuchtungen da, ursächlichkeitskrämerei, wo doch alles eh so klar ist, da bin ich ja dann doch freund der intuition. und als undurchdachte these stelle ich jetzt eh mal in den raum, dass in der wissenschaft sowieso oft einfach nur irgendwelche intuitiönchen untermauert werden wollen. diese selbstherrlichkeit auch so oft immer da. mich langweilt das alles wirklich sehr. mich langweilen im grunde aber auch jegliche produkte von irgendwelchen künstlern/schlaubergern/wichtigseiern/menschen/allen. nur manchmal, das ist eine frage der launigkeit, gelingts dann eben doch, einen film zu schauen, musik zu hören, sich durch xhundert seiten textquark durchsuhlen.&lt;br /&gt;an dieser stelle sind wir, also ich, natürlich mal wieder etwas arg ins fatalistische geschliddert. wie eine ungeschickte eisprinzessin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich weiss gar nicht wie man sich verhält, als frühaufsteher, wie ich ja heute einer bin. geht man jetzt schon ins bett? denn de facto bin ich schon 11 stunden wach. ich glaube aber es ist noch nicht mal sandmännchenzeit. ich schlaf hier gleich ein. aber dann wach ich um 4 uhr auf, und dann geht der mist von vorne los und weiter. vielleicht sollte ich anfangen zu stricken. mit diesem ganzen virtuellen zeitvertreib, das ist mir ja nichts. gestern habe ich etliche dutzend sicherheitsnadeln zu einer langen kette zusammengefriemelt, und unten einen weinkorken drangespießt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. edit, 21:30: sitze schon seit stunden, chamäleonstarr am monitor, und klicke alle minute auf meinen posteingang, um dessen eventuelle aktualisierung zu prüfen. meine augen haben mittlerweile ihr fokussierungsvermögen verloren, und schauen gewissermaßen durch den monitor durch. mit mühe und augenzwinkern, kann ich zeitweise sehnormalität wieder herstellen, verfalle aber immer wieder in dieses visuelle koma. wenns jetzt donnert bleibt das für immer so.&lt;br /&gt;dieses jahr hats wenig gewittert, scheint mir.&lt;br /&gt;so ein richtig dolles, ausgemachtes, ausgewachsenes, krachendes sommergewitter hab ich schon lang nicht mehr erlebt. ich glaube das letzte mal in der beziehung, und davor als kind. ich glaube mittlerweile würde ich mich dabei sehr schutzlos fühlen und unwohlsein haben.morgen seminar zum &quot;vom erhabenen&quot;. ein stinklangweiliger text, aber ein unerschöpfliches thema, weil ja auch so herrlich verkrampft objektivieren wollend, wos schlicht nicht geht.würde gerne velvet underground von vinyl jetzt hören.&lt;br /&gt;geh ich jetzt schlafen, wach ich mitten in der nacht auf.&lt;br /&gt;ich habe alles aus der schulzeit vergessen. ich weiss nicht mal mehr was eine hypotenuse ist, und die formel für die photosynthese fällt auch schwer, zweimal eine 6 und einmal eine 12 als ..äh.. nicht ordnungs-, sondern andere zahl, kamen z.b. darin vor. die sache mit den if-clauses und dem conditional 1 und 2, alles verschwommen, ungenutzt, schade.&lt;br /&gt;bleistifte find ich gut.&lt;br /&gt;ich glaub ich werde wieder krank.</description>
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  <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 23:45:24 GMT</pubDate>
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  <description>da mir ja kürzlich mein zweites, mein liebes, gutes, und zwar kein einfaches, normales, sondern also mein rennrad gestohlen wurde, bin ich in den letzten wochen stets per sogenannten pedes unterwegs, und das macht, neben dem vielen schlafen, manche unibesuche ziemlich de facto unmöglich. z.b. wollte ich morgen mal, um 10, zum lektüreseminar zur kulturkonfliktdiskursdingensblavorlesung gehen, ich las da heute kram für, osmanenangst, exotismus, so krempel, falls ich also nicht verschliefe, macht mir mein unijob um 12 uhr, einen besuch dort unmöglich, weil das seminar innenstädtisch stattfindet, und die ub ja seit paar jahren bisschen ausgelagert stationiert ist. und eigentlich würde ich gern vor dem job noch etwas essen. das hiesse also, dass ich, wenn ich das seminar besuchte, dort nur 45 minuten bleiben könnte, was ja bisschen arg missmutig dann doch daherwirkt, allerdings wirkt mein, seit semesterbeginn, bisheriges nichterscheinen in diesem seminar ganz genauso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und sowieso werde ich, wenn ich jetzt ins bett gehe, 2 stunden doof rumliegen, 3 stunden doof schlafen, 4 stunden dämlich rumliegen, um dann, in den mittagsstunden einen urseligen schlaf zu haben, aus dem ich mich herausschälen muss, was nicht gelingen, und mich also den ganzen tag mit müdigkeit ermatten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;übrigens fange ich vom vielen nüchternsein schon an zu halluzinieren, glaube ich. drehte mich heute mehrmals um, beim rumgelaufe durch die stadt, kopien holen, pfand wegbringen, essen kaufen, etc., im verdacht auf leute oder schatten oder sonstwas im augenwinkel.&lt;br /&gt;grenzt alles bisschen an körperneu- und -naherfahrung. ich könnte mir das bestimmt als lebensumständemildernden rauschersatz heranzüchten, so ein nüchternsein.&lt;br /&gt;aber ich kann so nicht mit menschen.&lt;br /&gt;(allein fällt mir zu hause allerdings auch die decke auf den kopf. diese wohnung ...)&lt;br /&gt;((und kann man sein latinum in 2 monaten, im selbststudium, schaffen?))&lt;br /&gt;(((das ist ja z.b. das, was ich ganz und gar einfach ü-ber-haupt nicht angehe, für die paar seminärchen, die ich noch so habe, habe ich in den letzten tagen sogar bisschen was gelesen. es hat mir rein gar nichts gegeben. aber vielleicht kann ich irgendwem anders, meinem zwischenprüfer mein ich, ja das einfach weitergeben, damit der mir dann ein bestandenattest aushändigt, was aber alles erst nur dann überhaupt im rahmen des möglichen liegt, wenn ich ein latinum vorweisen kann, was ja nun aber sozusagen unmachbar ist, und also hoffe ich auf eine mögliche latinumspäternachzeigenmöglichkeit.)))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;t&apos;is allet bisschen fad..</description>
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  <pubDate>Sat, 02 Dec 2006 20:35:10 GMT</pubDate>
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  <description>hat eigentlich jemand die fantastische, fast siebenminütige maxi-version von den ärztensens &quot;zu spät&quot;? nach meinen recherchen zu finden auf der kompilation &quot;ist das alles?&quot;. das ding pfeffert so dermaßen...&lt;br /&gt;und jeder der jetzt denkt: ieh, ärzte, ich hör lieber tokkotronikk, der darf sich hiermit richtig schön pogehaun fühlen. denn indiesnobismus, digger, da scheiss ich einen riesen haufen drauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;also wenn das jemand, und eine schnelle internetverbindung, und bisschen zeit und nettigkeit übrig hat, dann per mail an: unsportlich at web.de (soll man ja so schreiben, damit die spamroboter das nicht &lt;i&gt;checken&lt;/i&gt;. man lernt immer dazu.)</description>
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  <pubDate>Sat, 02 Dec 2006 17:23:21 GMT</pubDate>
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  <description>ein abnormales leben würde ich führen, wurde mir gestern gesagt.&lt;br /&gt;er hätte ja schon ein schlechtes gewissen, wenn er mal nach 12 aufstehen würde.&lt;br /&gt;und ich, ich stehe natürlich also, wenn ich um 8 ins bett gehe, um 18 uhr auf. nach adam riese und dem üblichen mindestschlafbedürfnis eines alkoholisierten ist das ganz normal.&lt;br /&gt;in diesem sinne: guten morgen.&lt;br /&gt;nachher, heute nacht werde ich mir wieder anhören dürfen: &quot;du siehst bisschen fertig aus. pass auf dich auf.&quot; und so kumpelkacke.&lt;br /&gt;ich hab gestern zwei leute, kuppelmutterartig, gepackt, und zusammengesteckt. früchte trugs. nur lächerlich fanden die es, genau wie ich, sicherlich schon. aber furzbetrunken waren die sicherlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit dem schreiben hier, das ist ob der rasanz meines lebens, bisschen hintergründig geworden.&lt;br /&gt;weil, es ist wirklich so: ich lebe und mache nichts anderes. ich esse manchmal noch, ich gehe jedoch nicht zur uni, ich schaffe es die zwei tage in der woche noch zur arbeit, ansonsten verbringe ich die tage in so einer art geistiger umnachtung, ich nehme kaum mehr etwas wahr, es ist einfach viel zu hell, zu schrill, zu viel auch. nachts sind alle katzen grau. ... wegen der sache mit den stäbchen und zäpfchen im auge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;letztens belas ich mich über comedymachagenturen und jägerverbände. nase in den dreck.&lt;br /&gt;die stadtbibliothek führt mittlerweile die dvds zu der fantastischen langzeitdokumentation über die kinder von golzow. das ist ja alles ein, ich weiss nicht ob ich dieses wort in diesem journal überhaupt schon je verwendet habe, einzigartiges, weil eben wendeübergreifendes, noch so ein albernes wort, zeitdokument.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das einzige was ich um seiner bzw. ihrer selbst willen mache ist lieben. die sache mit dem wissen, also der gier nach wissen, das sich selbst genügt, ich schaff es nicht mehr.&lt;br /&gt;ich war mal ein richtig &lt;i&gt;aufgewecktes kerlchen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;jetzt bin ich manchmal zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;wenn einer vom vielen feiern stirbt feiern die anderen eine party&quot;&lt;/i&gt; ... so o.ä. stehts im aktuellen intro. zu diesem posthumen bates-mann-tribut.</description>
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  <pubDate>Thu, 30 Nov 2006 23:39:08 GMT</pubDate>
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  <description>is jetzt übrigens dezember...</description>
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  <pubDate>Sun, 19 Nov 2006 15:32:19 GMT</pubDate>
  <title>hilfe!</title>
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  <description>ich glaube ich habe mir mein gaumenzäpfchen taub geraucht.&lt;br /&gt;jedenfalls fühlt es sich taub an und ist geschwollen.</description>
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  <pubDate>Sat, 04 Nov 2006 06:16:30 GMT</pubDate>
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  <description>da wacht man nach 3 stunden schlaf, die zwei flaschen wein schon wieder nüchterngeschlafen, um 5 uhr morgens auf, wälzt sich 2 stunden herum, wartet auf eine erklärende sms, und steht um 7 einfach auf. es ist samstag, 7:10 uhr, ich trinke tee, bin fiebrig, krank, hatte im bett noch einen mir fantastisch erscheinenden text im kopf, er hörte sich gut an, im stillen, melancholisch-trockenen vortrag. aufgeschrieben klingt es doof. ist mit weibern und so.&lt;br /&gt;gern würd ich mich einfach weiter betrinken.&lt;br /&gt;der tag begreift sich im hellwerden, das ist seltsam, im zimmer hier ist alles so beleuchtet wie immer, wie immer nachts, ich höre musik, flaschen, tabak, flaschen, tassen, flaschen und gedöns bevölkern den schreibtisch, zu meiner linken ist mein bett, in das ich wie aus einem automatismus heraus zu fallen drohe.&lt;br /&gt;stattdessen aber also habe ich gerade meinen samstag begonnen. es wird gleich grellhell draussen sein, ich denk ich werde mein zimmer aufräumen. (darf man um halb acht uhr morgens, an einem samstag staubsaugen?)&lt;br /&gt;ich sollte vielleicht meinen eltern bescheid geben, dass ich gestern doch nicht nach berlin gekommen, und also heute auch nicht da bin.</description>
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